Der Bürgerhaushalt in Köln

Die Wahlbeteiligung bei der zurückliegenden Bundestagswahl lag auf einen Rekordtief. Das Interesse an der Politik innerhalb der Gesellschaft wird immer geringer. Einige Wissenschaftler sprechen daher bereits von der Postdemokratie. Sie fordern eine Einbeziehung der Menschen in die politischen Entscheidungen.

Ein positives Beispiel hierfür ist der Bürgerhaushalt in Köln. Bereits zum zweiten Mal können die Bürger Vorschläge für den Haushalt des Folgejahres unterbreiten. So hat jeder die Möglichkeit Vorschläge für den Haushalt der Stadt Köln zu machen. Diese werden dann wiederum von anderen Teilnehmern kommentiert und bewertet.

burgerhaushalt

Diese Vorschläge fließen direkt in die Beratung des Haushalts in den Ausschüssen ein. Jeder hat die Möglichkeit zu prüfen was mit dem eigenen oder einem anderen Vorschlag passiert ist. Im Rechenschaftsbericht legt die Stadt klar dar warum ein Vorschlag verworfen wurde oder warum nicht.

Beim ersten Bürgerhaushalt im Jahr 2007 gab es insgesamt knapp 5000 Vorschläge. Ein Großteil davon betraf den Bau von Straßen, Wegen und Plätzen. 11.700 Bürger hatten sich registriert und es gab über 50.000 Bewertungen von Vorschlägen.

Mehr Informationen zum Bürgerhaushalt 2010 findet ihr unter https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2010/discoursemachine.php

Kategorie: Uncategorized Ein Kommentar »

Eine Reaktion zu “Der Bürgerhaushalt in Köln”

  1. Ariakan

    Hallo,

    hier ein weiterer Link zum Thema Bürgerhaushalt.

    http://www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1256137013936.shtml

    Prinzipiell halte ich die Idee des Bürgerhaushaltes/Partizipation für höchst sinnvoll und einen guten Weg die Demokratie auch über die Spaßgesellschaft hinweg zu erhalten.


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