Die Bremer Wahl aus netzpolitischer Sicht

Netzpolitik spielt traditionell bei Landtagswahlen eher eine untergeordnete Rolle. Viele Kompetenzen liegen ganz einfach auf bundespolitischer Ebene. Und trotzdem bietet auch die Wahl in Bremen einige interessante Rückschlüsse.

1. Die Wahlbeteiligung

Nach aktuellen Informationen liegt die Wahlbeteiligung bei 54 %. Damit ist sie noch einmal deutlich gegenüber der letzten Wahl gefallen. Einerseits liegt das natürlich an einem recht ruhigen und ereignislosen Wahlkampf. Auf der anderen Seite liegt es aber auch an einer allgemeinen Unzufriedenheit der Wähler mit der Politik. Anscheinend schafft es keine Partei wirklich die Wähler hinter sich zu vereinen, auch im Bereich Netzpolitik.

2. Die jungen Wähler

Zum ersten Mal durften dieses Mal auch die 16-18 jährigen wählen. Wie kaum anders zu erwarten war, wurden die Grünen unter diesen Wählern stärkste Kraft. Dahinter landet die SPD. Leider konnte ich bislang noch nicht herausfinden bei wie viel Prozent die Piratenpartei gelandet ist. Aber ein Trend zeigt sich deutlich: die jungen Wähler suchen nach einer ganzheitlichen liberalen Partei. Die Meisten sehen dieses Profil bei den Grünen. Die FDP im Gegensatz dazu hat ihr liberales Profil komplett verloren.

3. Piraten bei 2%

Interessant ist ja auch immer das Abschneiden der Piratenpartei. Diese liegt derzeit bei 2%. Zu wenig für die aufstrebende Partei deren Wähler eigentlich in den Städten wohnen.

Hier noch einige interessante Statistiken der ARD:

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